FH Heilbronn / Uni Heidelberg
Studiengang Medizinische Informatik
Praktikum Datenbank- und Informationssysteme im Gesundheitswesen
Implementierung einer LDAP-basierenden Patientenverwaltung
Handout zur Abschlußpräsentation
Klaus Jähne (kj@uue.org)
Michael Ziegler (mziegler@stud.fh-heilbronn.de)
16. Juli 2000
- Lightweight Directory Access Protokoll
- Internet-Standard (RFC 1777)
- Definiert Zugriffsprotokoll und Datenstrukturen
- Adaption von ISO/OSI X.500
- Hierarchische Strukturen
- Abbildung von Organisationsstrukturen
- Viele kleine Einträge
- Fast ausschließlich lesender Zugriff
- Beispiele: Telefonbuch, Filesysteme
- sind Objekte mit definierten Attributen
- weltweit eindeutig identifizierbar (distinguished Name, DN)
- z.B. cn=Max Muster, ou=Studenten, ou=FB Medizinische Informatik, o=FH Heilbronn, c=DE
- Objektklassen-Hierarchie
- Mehrfachvererbung möglich
- mögliche Attributtypen sind je nach Klassentyp entweder nicht zugelassen, zwingend (required) oder optional (allowed)
- Attributtypen der übergeordneten Klasse werden geerbt
- Attribute können mehrfach oder einfach vorhanden sein
- diese constraints können je nach LDAP-Server-Implementierung festgelegt werden
(Auszug)
Import und Export im LDIF-Format möglich:
dn: o=AOK Heilbronn, c=DE
objectclass: organization
objectclass: top
o: AOK Heilbronn
businessCategory: Krankenkasse
facsimileTelephoneNumber: +49 7131 639 444
l: Heilbronn
postalCode: 74072
streetAddress: Allee 72
telephoneNumber: +49 7131 639 0
- Zugriffsprotokoll ist definiert
- 1:n V Beziehungen einfach abbildbar
- Primärschlüssel nur DN
- nur einfache Suchfilter: (&(sn=M*)(givenName=M*))
- keine Joins möglich, daher meist Verzicht auf Normalformen
- JAVA Naming and Directory Interface
- API für Verzeichnis-Zugriffe
- Unterstützung verschiedener Dienste erfolgt modular (Service Provider)
- mögliche Dienste
- LDAP
- CORBA services naming service
- DNS
- ...
- Netscape Directory Server
- OpenLDAP (GPL)
- Eudora LDAP for Windows NT (Freeware)
- ist in Active Directory Services von Windows 2000 integriert
- ist in Novell Directory Services 2.0 (Novell Netware 5.1) integriert
Ausgehend von diesem Schema wurde eines für LDAP erarbeitet:
farbige Objektklassen waren vordefiniert, die anderen wurden für die Anwendung ergänzt
Is-a-Beziehungen sind als schwarze Pfeile dargestellt, Objekt-Referenzen (entsprechen 1:n-Beziehungen in SQL) als rote.
- Spezifikationen von LDAP: RFC 1777, 2251, 2256, 2307 (http://www.ietf.org/rfc/)
- Netscape Directory Server Deployment Guide
- ROSANNA LEE: The JNDI Tutorial (http://java.sun.com/products/jndi/tutorial/)
- M. SCHÖNROCK, C. LOTZ: Zentrales User-Management und Single-Sign-On für die Benutzer der Rechneranlagen der FH Heilbronn, Studienarbeit im Studiengang Med. Informatik, Nov. 1999
- INGO LÜTKEBOHLE: Verzeichnisdienste, Einsatz eines freien LDAP-Servers, iX 5/99, S. 155
FH Heilbronn / Uni Heidelberg
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Praktikum Datenbank- und Informationssysteme im Gesundheitswesen
Implementierung einer LDAP-basierenden Patientenverwaltung
Handout zur Abschlußpräsentation
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Mathematics Department, Macquarie University, Sydney.
The command line arguments were:
latex2html -split 0 ldap-patienten.tex
The translation was initiated by Klaus Jaehne on 2000-07-16
Klaus Jaehne
2000-07-16