Universität Heidelberg
Fachhochschule Heilbronn

Studiengang Medizinische Informatik

Diplomarbeit

MANAGEMENT
VERTEILTER
SYSTEME
UND
ANWENDUNGEN
MIT DEM
COMMON
INFORMATION MODEL

Klaus Jähne (kj@uue.org)

Heilbronn / Heidelberg, Februar 2003

Referent: Prof. Dipl.­Ing. H. Krayl
Korreferent: Prof. Dr. rer. nat. G. Peter




für Barbara



Dieses Dokument wurde unter Verwendung vieler Tassen Earl Grey sowie des Satzsystems LATEX aus der TeTeX-Distribution auf einem RedHat-Linux-System erstellt. Zur Erzeugung eines PDF-Dokuments kam PDFTeX mit dem hyperref-Paket zum Einsatz.

Vielen Dank an Thomas Uhl für die Initiierung und Betreuung dieser Arbeit, sowie an Tobias A. Häcker, Martina M. Hambrecht und Thomas H. Mokler für das Korrekturlesen.

Zusammenfassung:

Verteile heterogene Systeme und Anwendungen sind zwischenzeitlich im Unternehmens- und Gesundheitsumfeld alltäglich. Der Aufwand für die Administration einer solchen Umgebung steigt jedoch rasant. Eine vorangegangene Diplomarbeit [10] beschäftigte sich bereits mit der Problematik. Eine eindeutige Empfehlung für ein Framework für das Konfigurationsmanagement verteilter Anwendungen konnte damals jedoch nicht abgegeben werden.

Zwischenzeitlich etabliert sich für diesen Zweck das Common Information Model (CIM) der Desktop Management Task Force (DMTF), so dass davon ausgehend dieser Standard genauer untersucht werden sollte. Um die Praxistauglichkeit von CIM festzustellen wurde ein Klassenschema für das Management von Mailservern entworfen. Auf diesem Schema aufbauend wurde in einer beispielhaften Implementierung einer CIM-Instrumentierung untersucht, ob Modell und Realität in Deckung zu bringen sind.

Anschließend wurde durch eine beispielhaften Implementierung einer CIM-Instrumentierung, aufbauend auf diesem Schema, untersucht, ob sich Modell und Realität vereinen lassen.

Ein weiterer Gesichtspunkt war die Erstellung des Klassenschemas unter generischen Gesichtpunkten, so dass die anschließende Umsetzung für zwei Mailserver-Produkte durchgeführt wurde, die sich aus Administrationssicht stark unterscheiden. Somit konnte abschließend festgestellt werden, dass mit CIM ein implementierungsunabhängiges Management von Anwendungen möglich ist.